Meine Erfahrungen mit dem Nikon GP-1A


Autor: - Kategorie: Produkttest - Datum:

Nach langer Zeit, beschäftigen wir uns mal wieder auf MaHoc-Photography.de mit einem kleinen Produkttest. Diesmal nehmen wir den GPS-Tracker GP-1A von Nikon genauer unter die Lupe. Auf meiner Reise quer durch die USA, von Küste zu Küste, hatte ich lange genug Zeit ihn auf Herz und Nieren zu testen. Genau diese Erfahrungen will ich euch gerne mitteilen.

Bild Nikon GP-1A ©NikonDer Nikon GP-1A besitzt keine eigene Batterie, so dass die Stromversorgung über das Anschlusskabel an der Kamera gewährleistet wird. Zuvor hatte ich im Netz gelesen, dass es durchaus zu erheblichen Einbußen bei der Akkukapazität der Kamera kommen kann. Aus diesem Grund besorgte ich mir kurz vor dem Abflug noch zwei zusätzliche Akkus.

Noch zu Hause habe ich den GP-1A auf seine Funktionsfähigkeit getestet. Dort ist mir direkt aufgefallen, dass es beim ersten Mal etwas länger dauert, bis der Tracker ein stabiles GPS-Signal findet. Genau mit diesem Problem habe ich mich auch auf der anderen Seite des Globus beschäftigen müssen. Die erste Verbindung zu den
Satelliten dauerte erstaunlich lange, 3-5 Minuten. Besteht aber einmal diese Verbindung und wird nur kurz unterbrochen, wird diese überraschend schnell wieder hergestellt.

Den extremen hohen Stromverbrauch kann ich nicht bestätigen. Mit einem vollen Akku habe ich bis zu 1.000 Aufnahmen anfertigen können. Allerdings war der Foto lange Zeit eingeschaltet und die Ruhezustandsoption für den GPS-Tracker im Normalfall deaktiviert.
Ebenso habe ich des öfteren Fotos mit Hilfe des Live-Views aufgenommen, was dem Akku erfahrungsgemäß einiges abverlangt.

Einziger Schwachpunkt der sich in den 21 Tagen zeigte, war das Verbindungskabel zur Kamera. Es sitzt sehr fest in dem Empfänger und durch das Gewinde an der Kamera, aber durch seine Länge knickt es leicht und wird auf längere Zeit wohl ein Verschleißteil werden.

Fazit:


Nach gut 21 Tagen Dauereinsatz lässt sich sagen, dass der GP-1A die meiste Zeit gute Arbeit geleistet hat und die Ortsangaben bis auf wenige Meter genau stimmten. Leider ist im GP-1A von Nikon kein Kompass eingebaut der die Blickrichtung ermittelt.

Für den GP-1A von Nikon muss man momentan ca. 215€ (Stand: September 2014) zahlen. Gebrauchte Geräte sind bis zu 50€ billiger erhältlich.

Kompatible Kameras (laut Herstellerwebsite):


Df, D2Hs, D2X, D2Xs, D200, D3, D3X, D3S, D300, D300S, D3100, D3200, D3300, D4, D4S, D5000, D5100, D5200, D5300, D600, D610, D700, D7000, D7100, D800, D800E, D810, D90, COOLPIX P7700, COOLPIX P7800, COOLPIX A

Bildquelle: nikon.de


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